Coop als Vorreiter

 

Auch bei Coop zeigte unsere Überzeugungsarbeit Wirkung: Coop deklariert freiwillig bei abgepackten Fischprodukten neu nicht nur die Herkunft, sondern auch die Fangmethode. Leider zwar noch nicht konsequent bei allen Produkten, aber ein Anfang ist gemacht! Stichproben beim Coop in Dietlikon haben folgendes ergeben: Von 14 abgepackten MSC-Fischprodukten fehlten bei sechs Produkten Angaben zur Fangmethode. Beim offen verkauften Fisch war die jeweilige Fangmethode zwar nicht angeschrieben, aber der Fischverkäufer konnte bei allen Produkten die Fangmethode angeben.

Wir gratulieren Coop zu diesem wichtigen Schritt. Es wäre wünschenswert, dass bald alle verkauften Fischprodukte freiwillig gekennzeichnet werden. Da dies aber leider eher unwahrscheinlich ist, hoffen wir, dass sich die politischen Entscheidungsträger Ende Jahr ebenfalls für eine transparente Deklaration aussprechen und dementsprechende gesetzlichen Vorschriften erlassen. Dadurch wären Kundinnen und Kunden in der Lage, gezielt Fisch zu kaufen, der tier- und umweltschonend gefangen wurde respektive Produkte zu boykottieren, die mit Methoden gefangen wurden, welche für die Fische äußerst qualvoll sind und massive Schäden anrichten. 
Ähnliche Beiträge:
Kanadas Regierung erlaubt den Verkauf von Gentechlachs
Mehr Transparenz bei Fisch
Comments (0)  Permalink

comments

add a comment

The Trackback URL to this comment is:
http://fair-fish.ch/blog/plugin=trackback(1555).xml
Trackbacks are moderated.

This blog is gravatar enabled.
Your email adress will never be published.
Comment spam will be deleted!

Name*
E-Mail
For Spammers Only
URL
Kommentar*
E-Mail Benachrichtigung bei neuen Kommentaren zu diesem Eintrag
Speichere meine Daten (braucht Cookies)