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Am 1. März soll an einem Treffen unter dem Vorsitz der EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki der künftige Umgang mit Fischereibeifang diskutiert werden. Das schwedische Fischereisekretariat , das sich seit langem für eine nachhaltigere Fischerei engagiert, wirbt bei den Teinehmern für eine Abkehr von der bisherigen Politik.

Der Anteil des nicht genutzten und ins Meer zurück geworfenen Fangs (Rückwurf) an der gesamten Fangemenge sei nirgends grösser als bei den europäischen Flotten, moniert das Fisksekretariatet. Vor allem die Schleppnetzfischerei mit Rückwurfraten bis zu 90% sei dafür verantwortlich. Die EU müsse verlangen, dass nur noch die besten, selektivsten Fangmethoden angewandt würden. Zudem müsse sie Rückwürfe verbieten und den gesamten Beifang an die einer Fischerei zugeteilte Quote anrechnen.

Ob eine hochselektive Fischerei den Meeren auf Dauer gut bekommt, darf im Licht der abnehmenden Biodiversität der Meere (siehe oben). Zukunftsträchtiger ist eine andere Forderung des Fisksekretariatet, die auch fair-fish immer wieder erhebt: Der Zugang zu den Fischressourcen soll primär jenen gewährt werden, welche  auf nachhaltigste Weise fischen. Das aber sind die kleinen artisanalen Fischer, welche die bisherige EU-Fischereipolitik stets den grossen Industriefischern opferte.

Es wäre sehr erfreulich, aber absolut erstaunlich, wenn die EU künftig die kleinen Fischer bevorzugen würde und die industriellen an die kurze Leine nähme. Denn Letztere sind es ja, die ihre nationalen Fischereiminister immer wieder zur absolut irrwitzigen Politik der EU zwingen

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