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Foto: Jan Hasselberg/Marine Photobank

Etwa zwei Billionen Tiere werden jedes Jahr zwecks menschlichen Verzehrs geschlachtet. Rund 60 Milliarden davon sind Landtiere wie Hühner, Schweine oder Rinder. Rund 2000 Milliarden Schlachttiere pro Jahr sind Fische aller Art. Das sind fast 300 Fische pro Mensch und Jahr, die meist auf qualvolle Weise krepieren. Gemessen an dieser Zahl haben die Fische mit Abstand den grössten Bedarf an Tierschutz.

Etwa die Hälfte der Fische wird in grossen Schwärmen gefangen und - lebend oder tot - als Futter für Zuchtfische vermahlen. Andere Fische werden für den direkten menschlichen Verzehr gefangen, vorwiegend in gigantischen Netzen oder an Langleinen mit Tausenden von Haken. Zuchtfische schliesslich vegetieren ihr ganzes Leben lang in meist wenig artgerechten Anlagen. Jedes Jahr leiden rund zwei Billionen Fische für unseren kurzen Essgenuss, ohne dass dies Aufsehen verursacht.

Wer je sah, wie ein Fisch ausser Wasser vergeblich um sein Leben kämpft, kann das nie mehr vergessen. Das tue den Fischen gar nicht weh, behauptet die Fischerei-Industrie. Die Wissenschaft aber weiss heute: Auch Fische empfinden Schmerz.

Tierschutz für Fische? Ja, das ist möglich! fair-fish setzt sich für den rücksichtsvollen Umgang mit Fischen ein. Wir haben Verbesserungen im Schweizer Tierschutzrecht erreicht und in einem Projekt in Afrika bewiesen, dass schonendes Fischen bei fairer Bezahlung der Fischer möglich ist.
Schweizer Tierschutzrecht
Projekt im Senegal

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