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Dreistachliger Stichling (Foto: Ron Offermans/Wikimedia)

Mit der Hilfe eines täuschend ähnlichen Roboterfisches erforschen Verhaltensbiologen um Jens Krause an der Uni Leeds und Informatiker an der Uni Lübeck seit einigen Jahren das Schwarmverhalten von Fischen. Als Versuchsart dient ihnen der dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus) . Die Experimente zeigten rasch, dass sich mit einem einzigen ferngesteuerten Robofish das Verhalten eines ganzen Schwarms beeinflussen lässt – Mutmassungen darüber, ob auch Menschenmassen durch einzelne gesteuerte Individuen manipuliert werden könnten, machten damals die Runde.

Nun melden die Forscher, dass sie möglicherweise ein entscheidendes Gen für die Schwarmbildung lokalisiert haben. Das Eda genannte Gen war bisher bekannt dafür, dass es die Ausbildung von Knochenplatten beim Stichling veranlasst. Falls sich die schwarmbildende Rolle von Eda bewahrheitet, würde dies die bisher kleine Liste von identifizierten Verhaltens-Genen bei Wirbeltieren erweitern.


Quelle: Science, 20.01.2012

Zum Robotereinsatz in der Schwarmforschung:
• Sciencegarden
• 3Sat

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