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Gentechlachse wirken wie Riesen neben ihren natürlichen Artgenossen (Foto: AP/Anonymous).

Die US-Amerikanische Firma AquaBounty darf ihren Gentechlachs in Kanada auf den Markt bringen. Damit ist Kanada das weltweit erste Land, das den Verkauf des Fleisches eines gentechnisch veränderten Tiers zulässt – für den menschlichen Verzehr und als Tierfutter.

In den USA ist dessen Verkauf zwar ebenfalls genehmigt worden, aber nur, falls deklariert wird, dass es sich um gentechnisch veränderten Lachs handelt.
Doppelt so schnelles Wachstum durch artfremde Gene
Beim Gentechlachs handelt es sich um atlantischen Lachs ( Salmo salar ), in dessen Erbgut Gene von anderen Fischarten eingefügt wurden: Gene von pazifischen Lachsen ( Oncorhynchus spp. ), damit er schneller wächst sowie Gene eines aalähnlichen Fisches, der  Aalmutter ( Zoarces viviparus ), die für ganzjähriges Wachstum sorgen.
Umstrittene Deklaration

In den USA wird heftig darüber gestritten, wie die Deklarationspflicht umgesetzt werden soll. Eine Koalition von Umwelt- und Konsumentenschützern sowie Berufs- und Freizeitfischern wehrt sich nach wie vor grundsätzlich gegen die Zulassung des Gentechlachses. Andere Gruppen verlangen eine leicht erkennbare Deklaration auf der Verpackung (schriftliche Kennzeichnung oder Symbol). Industrienahe Kreise bevorzugen jedoch eine Kennzeichnung durch einen Barcode. Ein einscanbarer Barcode hat zwar den Vorteil, dass zusätzlich zur Gentechdeklaration weitere ausführliche Informationen abrufbar wären. Allerdings würden diese Angaben all jenen vorenthalten, die nicht über ein Smartphone verfügen.

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