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Sklave auf tahiländischen Boot (Foto: Ausschnitt aus Bild in The Guardian)
Sklave auf tahiländischen Boot (Foto: Ausschnitt aus Bild in The Guardian)

Thailands Regierung hat dem internationalen Druck zwar nachgegeben und Massnahmen gegen die Skalvenarbeit in seiner Fischindustrie eingeleitet. Doch laut Experten im Kampf gegen den Menschenhandel ist das bisher reine Kosmetik. Thaliand ist allerdings nicht der Hort der Logik, die zu Sklavenarbeit führt.

Angehörige des in Myanmar noch immer unterdrückten Volks der Rohingya werden von Sklavenhaltern über die Grenze nach Thailand geschmuggelt und dort an Fischindustrielle verkauft. Dieser Handel ist dealt lukrativ, dass einige thailändische Fischer Rohingya-Sklaven statt Fische zu transportieren begannen.
Unter dem Druck der internationalen Gemeinschaft und vor allem der Fischimportländer USA und EU hat die Regierung Thailands endlich Gegenmassnahmen  eingelotet. Organisationen gegen den Menschenhandel kritisieren aber, dass die Massnahmen nicht genügten, einen echten Wandel herbei zu führen. Die bisher feststellbaren Veränderungen seien kosmetischer Natur.
Vor allem Thailand wird vor allem von den USA seit Jahren wegen Sklavenarbeit in der Fischindustrie kritisiert. Die Kritiker Seiten allerdings selber im Glashaus, denn sie sind verantwortlich für eine Entwicklung, welche Immer mehr ihrer eigenen Bürger/innen in die Armut treibt, aus welcher oft nicht einmal mehr drei Jobs nebeneinander hinausführen. Das Problem ist nicht im Thailand zuhause, sondern in einer wirtschaftspolitischen Logik, die wenigen alles gibt und allen andern fast alles nimmt.

Quelle: The Guardian, 20.07.2015

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