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Die Pestizidbelastung der Schweizer Gewässer ist Besorgnis erregend hoch (Foto: Jay Oliver/flickr.com)
Die Pestizidbelastung der Schweizer Gewässer ist Besorgnis erregend hoch (Foto: Jay Oliver/flickr.com)

Eine im Auftrag des Bundesamts für Umwelt erstellte Studie zu fünf Schweizer Bächen zeigt: Alle sind massiv mit Pestiziden belastet.

Unsere Bäche wirken zwar sauber, doch der Schein trügt. In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurden in den untersuchten Bächen 61 Herbizide, 45 Fungizide und 22 Insektizide im Wasser nachgewiesen. In allen untersuchten Bächen wurden die gesetzlich festgelegten Grenzwerte nicht eingehalten. Selbst Stoffkonzentrationen, die für Gewässerorganismen akut giftig sind, wurden überschritten. Vollkommen unklar ist zudem, wie sich der «Giftcocktail» als Stoffgemisch auf die Wasserorganismen auswirkt. Da es unzählige Kombinationsmöglichkeiten der Schadstoffe im Wasser gibt, dürfte es wohl auch künftig kaum möglich sein, die Toxizität der unzähligen möglichen Stoffgemische abzuschätzen.

 

Genügen die geplanten Reduktionsmassnahmen?

 

Derzeit werden im nationalen «Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln» Gegenmassnahmen erarbeitet. Allerdings ist das angestrebte Ziel mehr als dürftig: Geplant ist, dass in den nächsten zehn Jahren12 Prozent weniger Pestizide ausgebracht werden sollen. Mit anderen Worten: Die Vergiftung von Menschen, Tieren und der Umwelt geht beinahe ungebremst weiter, sofern wir nicht selbst aktiv werden. Möglichkeiten zum Handeln finden Sie hier.

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