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Ein giftiges Pestizid wie Ethoxyquin gehört nicht ins Fischfutter (Foto: Edgar181/Wikimedia)
Ein giftiges Pestizid wie Ethoxyquin gehört nicht ins Fischfutter (Foto: Edgar181/Wikimedia)

Dank einer neuen Technologie könnte man auf den Transport von Fischmehl verzichten.

Ethoxyquin wurde früher als Pestizid eingesetzt. Mittlerweile ist dies verboten, da man davon ausgeht, dass der Stoff äusserst umweltschädlich ist. Paradoxerweise darf man Ethoxyquin aber weiterhin als Zusatzstoff für Fischfutter verwenden, um das ranzig werden des Fischöls zu verhindern. Dies, obwohl Studien zeigen, dass der Stoff mit grosser Wahrscheinlichkeit massive Gesundheitsschäden verursachen kann und obwohl es unschädliche Alternativen gäbe.

 

Beim Schiffstransport vorgeschrieben

 

Wenn Fischmehl via Schiff transportiert wird, muss Ethoxyquin derzeit allerdings zwingend zugegeben werden. Denn es verhindert, dass sich das Fischmehl spontan entzündet. Eine neue Technologie macht dies nun im wahrsten Sinne überflüssig. Mithilfe von Enzymen kann man aus Abfällen aus der Fischverarbeitung und aus «Futterfischen» eine wertvolle «Suppe» herstellen, aus der man Fettsäuren und Proteine gewinnen kann, statt sie zu Fischmehl und -öl zu verarbeiten. Entwickelt wurde die Methode, damit Schlachtabfälle auf Fangschiffen nicht mehr über Bord gekippt werden müssen. Aktuell werden sowohl die Regeln für Schiffstransporte als auch die Zulassung von Ethoxyquin neu verhandelt. fair-fish setzt sich für ein Verbot von Ethoxyquin ein.

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