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Übung der mosambikanischen Armee gegen illegale Fischerei (Foto: Chad Thompson / Wikimedia)
Übung der mosambikanischen Armee gegen illegale Fischerei (Foto: Chad Thompson / Wikimedia)

Fisch ist eines der meistgehandelten Güter weltweit. Das ruft auch Kriminelle auf den Plan – wen und wo, das bringt eine neue Studie ans Licht.

Eine kanadische Studie über illegale Handlungen in der globalen Fischerei kommt zu interessanten Ergebnissen. In die Untersuchung einbezogen wurden unterschiedlichste Delikte: Fang ohne Lizenz, unerlaubte Fanggeräte, Fang ohne Quote,, unwahre Fangstatistik, Umlad des Fangs auf ein anderes Schiff, falsche Identität, Zwangsarbeit, usw.

In den Jahren von 2000 bis 2020 nahmen die Delikte tendenziell zu. Die meisten Verstösse wurden in den Gebieten um Japan, Thailand, Indonesien und Somalia gemeldet, ferner auch um Westafria, Westkanada ,Grossbritannien und Italien. Fast ein Drittel der Delikte geht auf das Konto von grossen Fischereikonzerne in chinesischer Hand. Illegale Handlungen wurden vor allem von industriellen Fischereien begangen; einzig beim Fang ohne Lizenz wurden Kleinfischereien ebenso oft erwischt. Besonders häufig sind Delikte in der Fischerei auf Thun und auf Arten am Meeresgrund.

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