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(Foto: Ehrenberg/Wikimedia)
(Foto: Ehrenberg/Wikimedia)

Tierische Produkte aus Zellkulturen versprechen eine Lösung der massiven Umwelt- und Tierschutzprobleme in der Landwirtschaft – und in Fischerei und Aquakultur. Investoren sitzen riesige Summen in diese Zukunftstechnologie – ob das wirklich die Lösung bringt?

Ein deutsches Start-up-Unternehmen will ab 2025 Fischstäbchen auf den Markt bringen, für die kein Fisch getötet werden muss. Die Zellkultur stammt zwar ursprünglich von Fischen, kann danach aber ohne weiteren Eingriff in Fische fortgesetzt werden.

Der Fischereibiologe Rainer Froese bezweifelt, dass der Laborfisch mehr als eine Nische füllen wird. Die Natur biete bereits genügend Fisch an. Wenn man die Bestände endlich nachhaltig nutze, könne man allein in Europa 5 Mio. Tonnen mehr Fische pro Jahr fangen als heute. Umgerechnet sind das 2 Mio. Tonnen essbares Fischfleisch, also zusätzliche 4 Kilo pro Jahr und Mensch in Europa oder sechs statt bisher vier Fischmahlzeiten pro Monat.

So gesehen kann man sich tatsächlich fragen, ob es volkswirtschaftlich nicht sinnvoller wäre, Intelligenz und Mittel in ein nachhaltiges Fischereimanagement zu investieren.

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