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Der irische EU-Parlamentarier Pat the Cope Gallagher kritisiert den von EU-Kommissarin Maria Damanaki vorgelegen Plan zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) in mehreren Punkten scharf. Gallaghers ist Mitglied der Fischereikommission des EU-Parlaments, seine Stimme hat Gewicht.

Gallagher kritisiert
• den fehlenden Einbezug der kleinen Fischer in die Reform
• eine falsche Regionalisierung der Fischereipolitik
• die Einführung individuell handelbarer Quoten
• den falschen Ansatz in der Beifangvermeidung

Die «Eine Grösse für alle»-Linie der bisherigen GFP habe für die irischen Fischern versagt, sagt Gallagher, der Vorschläge für eine sinnvolle Regionalisierung einbringen will. Der Ansatz im Kommissionsvorschlag sei reine Alibipolitik, da er keine Machtübergabe an Strukturen für ein regionales Fischereimanagement vorsehe.
Was die kleinen Fischer betrifft, verlangt Gallagher, alle Boote unter 15 Meter Länge von den Bestimmungen der GFP auszunehmen, so dass sie nur den nationalen Regelungen unterlägen.
Die von der Kommission vorgeschlagenen individuell handelbaren Fangquoten würden, so Gallagher, zu einem Desaster führen, weil der Reformvorschlag den Handel nicht auf das eigene Land beschränke. So könnten etwa die grossen europäischen Fischereiunternehmen die kleinen irischen Fischereibetriebe aufkaufen.

Während Damanakis Vorschlag vorsieht, dass künftig unerwünschter Beifang nicht mehr über Bord geworfen werden darf, sondern an Land gebracht werden muss, verlangt Gallagher, dass die neue GFP mehr Gewicht auf Fanggeräte legt, welche Beifang vermeiden. «Unerwünschte Fische sind tot, wenn sie angelandet werden, und fördern die Erhaltung der Fischbestände nicht.» Nebst technischen Massnahmen fordert Gallagher die Anordnung von Schonzeiten und Schongebieten.

Quelle: http://www.fishupdate.com/news/fullstory.php/aid/16221

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