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Zooplankton Calanoida (Foto Uwe Kills / Wikimedia)

Über den Mond weiss die Menschheit fast mehr als über die komplexen Zusammenhänge des Lebens in den Meeren. Doch zunehmende Klimaprobleme machen endlich auch für die Erforschung der Meere Mittel frei.

«Im Vergleich zu den Ökosystemen auf dem Land weiss die Wissenschaft über das Leben im Meer deutlich weniger – besonders was die Verbreitung von Plankton betrifft.»

Eigentlich schon verrückt – und dabei sind 70% der Erde von Ozeanen bedeckt und hängt unser Leben vor allem vom Leben in den Ozeanen ab. Insbesondere, was das Klima betrifft. Und diese reagiert heikel auf Verschlechterungen in der marinen Nahrungskette, deren Grundlage das Plankton ist.

Ein internationales Forscherteam hat nun einen globalen Plankton-Atlas erarbeitet, der die Prozesse (z. B. Photosynthese) in den Meeren besser verstehen hilft. Eines der herausragenden Erkenntnisse bis jetzt: Es gibt in den Meeren mindestens so viel Zooplankton wie Phytoplankton – auf dem Land ist es genau umgekehrt: da ist die Masse der Pflanzen weit grösser als die der Tiere.

Quelle: Tages-Anzeiger

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