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Wenn es uns nicht gelingt, die von Menschen verursachten Treibhausgase sofort und umfassend zu reduzieren, wird dies zu weiträumigen und teilweise irreversiblen Schäden am marinen Ökosystem führen. Zu diesem Schluss gelangen Forscher in einer aktuellen Studie. Am härtesten werde es diejenigen Meeresregionen treffen, die an Entwicklungsländer angrenzen. Ausgerechnet die Menschen, die auf Fisch als Proteinquelle am dringendsten angewiesen sind und weit weniger zur Luftverschmutzung beigetragen haben als die Bewohner von reichen Industrienationen, würden also am meisten leiden. Derzeit puffern die Meere die Folgen der Treibhausgase noch sehr stark ab, indem sie einen grossen Teil der Wärme  und des massiven CO 2 -Ausstosses absorbieren.

Bereits heute sind die Meere deutlich wärmer geworden, so dass sich der Lebensraum einiger Arten in Richtung Nord- oder Südpol verschoben hat und einige Fische nun tiefere Meeresregionen bevorzugen, die kühler sind als das oberflächennahe Wasser. Da das CO 2 das Meer saurer werden lässt, geraten zudem alle Lebewesen, die ein Kalkskelett produzieren, zunehmend unter Druck. Wenn es uns gelingt, den Temperaturanstieg bis Ende dieses Jahrhunderts auf maximal 2 Grad zu beschränken, wären vor allem tropische Korallenriffe von den durch die Treibhausgase verursachten Schäden betroffen. Machen wir  aber weiter wie bisher, werden die Schäden nahezu alle marinen Ökosysteme weltweit betreffen, warnen die Forscher .

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