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(sb) Seit Ende 2014 setzt sich die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) mit der Kampagne «Rettet die Adria! Keine Ölplattformen in der Adria» gemeinsam mit kroatischen Initiativen dafür ein, dass die Adria von der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden.




Schon im Februar 2015 vor dem Abschluss der öffentlichen Anhörung wurden zehn Probebohrlizenzen an fünf Energiekonzerne vergeben. Die kroatische Regierung stellte knapp 90% der kroatischen Adria für die Offshore-Bohrungen zur Verfügung, mit einem Mindestabstand von sechs km zur Küste.




Kurz danach gab Shell den Rückzug der geplanten Offshore-Bohrungen vor der Küste von Bosnien-Herzegowina bekannt. Nach diesem Rückzug musste die kroatische Regierung die Vergabe von Lizenzen für den Bau von Ölplattformen auf Eis legen.




Wäre die Umsetzung zustande gekommen, hätte die Regierung nach Ansicht der GRD unweigerlich die Zerstörung des Ökosystems der Adria und das Aussterben bedrohter Arten wie der letzten Adria-Delfine oder der noch selteneren Mittelmeermönchsrobben in der Adria in Kauf genommen.




«Dies ist ein Sieg für die Adria-Delfine und den Erhalt der Artenvielfalt in der Adria» meinte der GRD-Biologe Ulrich Karlowski.


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