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Pazifischer Pollack, Theragra chalcogramma (Foto: NOAA FishWatch/Wikimedia)
Pazifischer Pollack, Theragra chalcogramma (Foto: NOAA FishWatch/Wikimedia)

Wenn die Fischstäbchen teurer werden, hat das einen offensichtlichen Grund: Das Rohmaterial wird knapper, also teurer. Nämlich: der Fisch.

Einst war es Kabeljau (Dorsch), der in so grossen Schwärmen in die Netze ging, dass selbst die Verarbeitung zum Billigprodukt Fischstäben noch Profit versprach – bis die Kabeljaubestände einbrachen. Darum werden Fischstäbchen heute aus anderen Fischarten hergestellt: aus dem neuseeländischen Seehecht (Hoki) etwa, oder aus dem Alaska-Seelachs, der nur im Handel so heisst und eigentlich eine Dorschart mit dem Namen Pazifischer Pollack ist.
Und nun das: Die Preise für gefrostete Blöcke von Pollack sind gestiegen, weshalb alle Anbieter im deutschen Markt ihre Fischstäbchen und Schlemmerfilets neu um 13 bis 19 Prozent teurer anbieten.

Ja, wenn alle sich auf eine neue Fischart stürzen, wird eben deren Bestand dezimiert – was wunder! Es ist ein Trugschluss, anzunehmen, dass es «sichere» Fischarten gebe. Solange industriell rücksichtslos gefischt und mehr konsumiert wird, als nachwächst, gibt es keine «kluge» Wahl der Fischart beim Einkauf.

 

Guter Rat teuer?

Nicht doch: max. 1x Fisch im Monat!

Und auch für die verantwortlichen Politiker und Beamten gibt es hier Rat: Verzichtet auf die teuren Fischbestandesstudien, deren Resultate ihrr eh nie befolgt – koppelt die Fangquoten einfach an die Verändeurng der Fischpreise, denn die zeigen gnadenlos, was die Menscheit in den Meeren anrichtet.

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