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Einer von vielen trotz Verbot im Mangrovengebiet erstellten Shrimps-Teiche in Thailand.
Videostill aus dem
Film «Schmutzige Shrimps» (NDR)

Wer sich den Film des NRD von nicht mal 30 Minuten wirklich ansieht, wird kaum mehr jemals Shrimps essen wollen. Zuviel Umwelt wurde dafür zerstört, zuviele Arbeiter/innen wurden dafür schändlichst ausgebeutet und zuviel Chemie steckt in den Krebschen, die uns europäische Supermärkte und Restaurants für lächerlich wenig Geld anpreisen.

Aber «Bio» wäre doch eine Variante? Vielleicht – aber sicher nicht welche aus der grossen «Bio»-Farm des thailändischen Shrimp-Konzerns «CP», welche die Meeresbiologin Iris Menn von Greenpeace Deutschland in diesem Film besucht. Diese Farm setzt tüchtig Chemie ein, verseucht das Wasser der ganzen Gemeinde und damit auch das Wasser einer traditionellen, ökologischen Shrimpzucht. «CP» beliefert auch den deutschen Markt, zum Beispiel die Firmen Costa, Frosta und McDonald's. Also aufgepasst!

Fünf Milliarden Euro werden weltweit pro Jahr für Shrimps ausgegeben. Und damit das Geschäft trotz Kritik läuft, schlüpfen die cleversten Shrimp-Produzenten unter das Mäntelchen eines Labels: Bio, ASC, GlobalG.A.P., Friend of the Sea usw. Es gibt Produzenten, die sich tatsächlich bemühen, negative Auswirkungen auf die Umwelt zu verhindern und den Arbeiter/innen einen anständigen Lohn und gute Arbeitsbedingungen zu geben. Aber es ist bitter nötig, dass unabhängige Fachleute und Medien das Gebaren auch der Label-Produzenten mit kritischen Augen verfolgen. Das Beispiel im Film macht deutlich, warum.

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