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Mit einer Inseratekampagne geht die unlängst gegründete «Global Alliance Against Industrial Aquaculture» (GAAIA) gegen industrielle Fischzuchten vor. Im Stil der Warnungen auf Zigarettenpackungen macht sie auf gesundheitliche Risiken des Konsums von Zuchtlachs aufmerksam. «Lachszuchten töten rund um den Globus und sollten daher eine Gesundheitswarungn tragen», sagt Don Staniford, Koordinator von GAAIA. Er agitiert seit Jahren gegen die industrielle Lachszucht und hat sich deswegen auch schon happige Gerichtsverfahren eingehandelt.

Die Inserate werden aus Spenden aus dem Publikum, von betroffenen Fischern und Indianernationen bezahlt. Nicht auszuschliessen, dass auch namhafte Stiftungen aus den USA dabei sind, die seit Jahren Anti-Aquakultur-Kampagnen finanzieren, wie dies eine kanadische Ernährungswissenschafterin 2010 enthüllt hatte , die früher für die Zuchtindustrie tätig war. Eine Industrie freilich, die ihrerseits nicht zimperlich beim Einsatz von Werbemitteln ist. Allein die westkanadische British Columbia Salmon Farmers Association verfügt laut Staniford über ein jährliches Werbebudget von 1.5 Mio. Dollar.

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