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Und das schon seit vier Jahrzehnten, wie eine kürzlich im Magazin Science erschienene Studie belegt. Obwohl sich die Ozeane dreimal langsamer erwärmen als Landmassen, führt die globale Erwärmung bei Meeresbewohnern zu einer zehnmal schnelleren Verschiebung der Lebensräume als bei Landbewohnern. Während sich die Lebensräume terrestrischer Arten um ca. 6 Kilometer pro Jahrzehnt verschieben, sind es bei Meeresbewohnern 72 Kilometer pro Jahrzehnt.

Meeresbewohner reagieren sensibler auf Erwärmung als Landbewohner

Besonders stark auf die Meereserwärmung reagieren Phyto- und Zooplankton sowie Knochenfische. Fischarten, die sich in kühlem Wasser wohl fühlen, leben nun vermehrt in tieferen Wasserschichten und näher bei den Polen, während wärmetolerantere Arten ihren ursprünglichen Lebensraum einnehmen. Dies führt in Äquatornähe zur Abnahme der Artenzahl und der Fangerträge, was zunehmend dramatischere Konsequenzen für die Nahrungsmittelsicherheit in diesen Regionen hat.

Fischer in den tropischen Regionen trifft es am härtesten

Dass tropische Gewässer selbst für wärmetolerante Fischarten zu warm werden könnten, ist auch deshalb besonders dramatisch, weil die den tropsichen Gewässern angrenzenden Länder weltweit am stärksten vom Fischfangertrag abhängig sind als erschwingliche Proteinquelle. Zudem sind es gerade diese Länder, welche die schlechtesten Möglichkeiten haben, alternative Arbeitsstellen zu schaffen. Mit einem neuen innovativen Projekt trägt fair-fish diesen Umständen Rechnung und schafft alternative Arbeitsstellen für betroffene Fischer. Detaillierte Informationen zu diesem Projekt finden Sie im aktuellen fish-facts 14: http://www.fair-fish.ch/files/pdf/feedback/fish-facts-14.pdf.

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