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Die Europäische Umweltagentur (EEA) veröffentlichte Ende Juni ihren Bericht über die „Blaue Wachstumsagenda“ der EU. Mit dieser Agenda will die EU das wirtschaftliche Wachstum ankurbeln und die nachhaltige Bewirtschaftung der europäischen Meere und Küsten fördern. Die EEA sieht bei dieser Agenda zwar einige Verbesserungen, doch wie die EU die Meere nutzt, sei nicht nachhaltig und bedrohe nicht nur die Produktivität der Meere, sondern auch das Wohlbefinden der Menschen. Menschliche Aktivitäten (va. die Fischerei, das Transportwesen, die Energiegewinnung, die Klimaveränderung und die Verschmutzung) setzten die Europäischen Meere immer mehr unter Druck. Die Verschmutzung habe ein Ausmass erreicht, das die Produktivität und die Belastbarkeit der Meere sowie das Wohlbefinden der Menschen bedrohe. Würde die Lebensfähigkeit der Ozeane weiter geschwächt, liefen wir Gefahr, eine kritische Grenze für unseren Planeten zu überschreiten. Die EEA kommt zum Schluss, dass die Europäischen Meere zwar produktiv, aber weder gesund noch sauber sind.

„Wir müssen die ökologischen Grenzen der Europäischen Meere respektieren, wenn wir denselben Nutzen aus ihnen ziehen wollen wie bis anhin“ erklärt der Direktor der EEA, Hans Bruyninckx. „Die Meere sind ein Teil des Europäischen Naturkapitals und deren Schutz und Ausbeutung bedarf eines Europäischen Vorgehens. In vielen Fällen bedarf es sogar eines Globalen Vorgehens. Unser Bericht trägt dazu bei, das Wissen zu liefern für die relevanten Diskussionen über Richtlinien, die zur Zeit auf Europäischer und Globaler Ebene geführt werden,“ fügte Bruyninckx hinzu.
Quelle: freie Übersetzung der EEA-Pressemitteilung vom 24. Juni 2015

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