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Foto: Thomas Schwager

Die neuste Label-Bewertung der Stiftung Pusch, des WWF und weiterer Organisationen bringt zumindest im Bereich Fisch mehr Fragen als Nutzen für die Konsument/innen.

Bewertet wurde einzig die Leistung der Labels auf dem Papier ihrer Richtlinien, nicht aber die tatsächliche Leistung in der Praxis. Darum konnte ein Fischerei-Label wie MSC, das überfischte Bestände und zerstörerische Grundschleppnetze zertifiziert, besser abschneiden als das Label Friend of the Sea, welches beides nicht akzeptiert.

Nicht berücksichtigt wurde bei der Beurteilung der Fisch-Labels, ob und wie sehr sie sich um das Wohl der Fische kümmern. Für Konsument/innen, die überhaupt auf ein Label achten, dürfte aber das Tierwohl das wichtigste Kriterium sein, wenn es um Lebensmittel tierischer Herkunft geht.

Zur Label-Bewertung waren keine unabhängigen Fachorganisationen aus den Bereichen Tierschutz und Fischerei/Fischzucht beigezogen worden. Die Fachorganisation fair-fish hatte der Stiftung Pusch schon vor Beginn der Bewertungsarbeit eine beratende Begleitung angeboten; eine Antwort hierauf erhielt fair-fish nie.

Zumindest was die Fische betrifft bleibt nur festzustellen: Schade für den grossen Aufwand der beteiligten Organisationen und für das investierte Bundesgeld.

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