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Schonend betäuben und töten

 

Die allermeisten Fische werden schlicht dem Krepieren überlassen, nachdem sie aus dem Wasser gezogen wurden.
Aus «ökonomischen Gründen» fehlt die Zeit, ihr Leiden abzukürzen.

Die Minderheit der Berufsfischer, welche sich die Mühe nimmt, schlägt die dem Netz entnommenen Fische über die Bootskante ab. Dabei bleibt unklar, ob sie dadurch nur betäubt oder zugleich auch getötet werden.

fair-fish wollte es genau wissen. Ziel war eine Methode, welche es erlaubt,

  • jeden Fisch sofort zu betäuben
  • ihn unter der Betäubung sogleich zu töten
  • und später kontrollieren zu können, ob die Methode wirklich angewandt wurde

Für die artisanale Fischerei wie etwa in Senegal haben wir das Ziel erreicht. Hier ist die Methode seit 2005 instruiert und im Einsatz.

Diese Methode reduziert die Belastung der Tiere auf ein Minimum und liefert zugleich beste Fleischqualität, wie eine Studie von Dave Robb und S. C. Kestin aufzeigt.

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Ein Praktikant als Pionier

Der junge Zürcher Geograf Federico Baici hat 2004 im Rahmen eines Praktikums für fair-fish untersucht, wie Fische schonend betäubt und getötet werden könnten. Schliesslich entwickelte er einen Metallstab, der später in Senegal hergestellt und dort von «fairen Fischern» problemlos eingesetzt wird.



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