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Die grüne Bundestagsfraktion fordert die Regierung auf, nicht nur international von Meereschutz zu reden, sondern im eigenen Land konkret was dafür zu tun – und zudem die Überfischung zu beenden.

Berlin (hib/SCR): Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung in einem Antrag (18/12380) dazu auf, den Meeresschutz zu verbessern. Die Bundesregierung trete zwar international dafür ein und habe sich für ein entsprechendes Nachhaltigkeitsziel 14 in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen eingesetzt, doch es hapere an der nationalen wie europäischen Umsetzung, argumentieren die Grünen.

Zu den von den Grünen geforderten Maßnahmen gehört zum Beispiel die Ernennung von marinen Natura-2000-Gebieten zu «ökologischen Vorranggebieten». Der Meeresschutz soll nach Willen der Abgeordneten zudem im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gebündelt werden. Zudem soll sich die Bundesregierung für eine nachhaltige Fischerei einsetzen, um die «bestandsbedrohende Überfischung zu beenden», sowie gegen eine Vermüllung der Meere durch Plastik vorgehen.

Text: Heute im Bundestag (hib)

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